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(C) Fliesenstadt

Baubeschreibung EUROPA – RESIDENZ

Rohbau
Fundamentierung nach statischer Berechnung, in Stahlbeton B 15 bzw. B 25 der Streifen- bzw. Blockfundamente auftragfähigem Boden mind. bis Frosttiefe.
Die Kelleraußenwände- Stützen- Unterzüge- bzw. Überzüge- Decken über alle Geschosse, so wie Treppen vom KG bis DG- Wohnungstrennwände- und Flurwände in Stahlbeton wie vorher angeführt. Die Stahlbetonbalkone werden als Betonfertigteile geliefert und während der Rohbauarbeiten thermisch getrennt zu den Geschossdecken eingebaut und statisch verankert.
Sonstige Innenwände 24cm bzw. 11.5mm Ziegelmauerwerk. Die Außenwände werden in wärmedämmender Ziegelbauweise nach DIN 105-06/8 T hergestellt.
Das Gebäude wird an die vorhandene Ferngasleitung angeschlossen. Für die Beheizung wird ein Spezialisolierkamin erstellt.
Die Kanalgrundleitungen werden in Hart PVC- Rohren ausgeführt. Die Kellerlichtschächte so weit erforderlich PVC bzw. in Beton mit Gitterrost ausgeführt. Alle erforderlichen Maßnahmen für den Schall- und Wärmeschutz, so wie Abdichtung gegen die Feuchtigkeit entsprechend der jeweiligen DIN- Normen.

Dachkonstruktion
Imprägnierter Holzdachstuhl, Nadelholz der Güteklasse II, nach statischen Erfordernissen. Eindeckung mit Dachpfannen und Hinterlüftung. Dachverschalung mit Konterlattung und Dachfolie. Die möglichen Abstellräume im DG u. KG werden mit feuerverzinkten Metalltrennwänden abgetrennt.

Spenglerarbeiten
Die Dachrinnen und sonstigen Verblechungen werden in Kupfer erstellt.

Außenfassade und Innenputz
Der Außenputz wird in 2 Lagen Unterputz und die obere Lage als Reibeputz, unterteilt mit Liesenen erstellt.
Innenputz als einlagiger Maschinenputz auf allen gemauerten Wänden in geschlossener Oberfläche fein verreiben.

Balkonkonstruktion
Balkone mit frostsicheren Fliesenbelag. Balkonbrüstung massive Bauweise und Metallgitter verzinkt u. gestrichen.

Elektroinstallation
Die komplette Installation wird nach VDE Vorschriften und unter Auflagen der örtlichen Energieversorgung Thüga, nach gutem Ausstattungswert, gemäß DIN 18215 erstellt. Telefon- und Fernsehanschluss nach örtlichem Empfang ( 5 Programme u. SAT. Anschluss ).

Sanitär- Heizung u. Lüftung
Sämtliche Rohbauinstallationen werden in Schächten geführt. Kalt- und Warmwasserleitungen in Edelstahlrohren. Alle Leitungen werden entsprechend der DIN isoliert. Erdgas gefeuerte Warmwasserzentralheizung mit Außensteuerung. Warmwasserversorgung über zentrale Anlage der Heizung im KG. Heizrohre in Stahl entsprechend der DIN isoliert. Röhren- u. Kompaktheizkörper mit Thermostatventilen. Die Entlüftungen der Innenliegenden Bäder und Dielen geschieht über Einzelraumentlüfter.
Die Wärme-, Kalt und Warmwasserverbrauchserfassung erfolgt über funkfähige Heizkosten- bzw. Wasserzähler. Die notwendigen Erfassungsgeräte werden vom Verbraucher angemietet, wobei die Mietkosten gemäß der Heizkostenverordnung § 4 Abs. 2 in der jährlichen Heizkostenabrechnung umgelegt werden. Kaltwasser u. Abwasser wird an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen.

Sanitärausstattung
Sämtliche Einrichtungsgegenstände der Nasszellen in weißer Farbe. Dusch- Stahlblech- Einbauwanne emailliert mit Poresta Wannenträger mit Einhandmischbatterie, Unica Wandstange, Handbrause mit Brauseschlauch, Ablaufgarnitur, verchromter Seifenkorb. Waschbecken ca.50 cm breit aus Kristallporzellan mit Einhand- Waschbatterie u. Zugknopf- Ablaufgarnitur. Kristallspiegel ca. 60 x 60 cm, Ablage- wo möglich- baulich als Fliesensockel Tiefe ca. 10 cm. oder Porzellanablage.
Handtuchhalter, Badetuchhalter ca. 60 cm lang oder Ring.
Klosettpapierhalter in verchromter Ausführung.
Wand- Tiefspülklosettkörper aus Kristallporzellan mit WC Sitz u. Deckel in Kunststoff und Einbauspülkasten.

Tiefgarage
Wände- Decken- Stützen u. Unterzüge nach geprüfter Statik. Oberfläche weiß gestrichen. Sämtliche Decken u. Unterzüge im Bereich unterhalb des Wohnhauses werden mit einer Isoliermatte nach DIN gegen Kälte u. Schall abisoliert.

Stellplätze
Die oberirdischen PKW- Stellplätze werden mit Rasenfugensteinen befestigt.

Estricharbeiten
Sämtliche Böden erhalten einen schwimmenden Zementestrich auf Wärme- u. Trittschallisolierung nach DIN.
Die Abstellräume, Flure und sonstige Nebenräume im KG werden auf die Estriche gefliest. Die Wärmeisolierung über dem obersten Wohngeschoss muss sorgfältig u. entsprechend der DIN eingebaut, und mit Zementestrich abgedeckt werden . Die Dachkonstruktion wird nicht isoliert u. nicht verkleidet ( Abstellräume ).

Fliesenarbeiten
In den Nasszellen keramische Wandfliesen raumhoch, mit Dekore u. dazu passenden Bodenfliesen, Treppen mit hellem Marmorbelag, Innenfensterbänke in Marmor, Terrassen, Hauseingänge mit Granitplatten bzw. Terazzo Bodenplattenbelag gemäß Gestaltungsplan. Im Bereich Haupteingang ( Rezeption ) werden die Böden mit geschliffenem u. polierten Granitplattenbelag ausgeführt. Der Dielenboden wird gefliest. Wände im Bereich der Minibar erhalten ein Fliesenschild.
Die Bodenbeläge in den Läden- Arzt u. Massage u. Lokal nach Wunsch der Bertreiber in gehobener Preisgruppe.

Malerarbeiten
Sämtliche Innenwände u. Decken werden mit waschfestem Anstrich in weiß ausgeführt. Die Wände der Treppenräume u. Flure mit feinkörnigen Reibeputz. Die Keller Nebenräume mit weißem waschfestem Anstrich deckend.
Die Fassade wird mit hell- farbigen mineralischen Anstrich versehen. Die Lisehnen in weiß. Sichtbare Holzteile mit Holzschutzanstrich in Weiß nach DIN.

Metallbauarbeiten
Balkon- u. Treppengeländer in Metallkonstruktion verzinkt u. gestrichen bzw. in V 2 a. Die Außentürelemente im EG werden aus Metallrahmen u. Zierverkleidung hergestellt.

Schreinerarbeiten
Fenster- Fenstertüren- Balkontüren u. dgl. in Wartungsfeien Kunststoff weiß, mit z.T. verdeckten Einhand- Drehkippbeschlag, umlaufender Dichtung, Verglasung mit Zweischeiben- Isolierverglasung, mit innenliegenden Sprossen und Qualitäts- Griffoliven in weiß. Fensterbänke außenliegend in Aluminium weiß beschichtet. Dachfenster für Ausstieg u. zur Belichtung u. Belüftung der innenliegenden Abstellräume mit verstellbarer Kippverriegelung u. Drahtverglasung.
Innentüren aus Röhrenspan in weiß, dazu passender Umfassungszargen mit Dichtungsgummi und Qualitätsbeschlag.
Die Wohnungseingangstüren wie vor, jedoch mit erhöhtem Schallschutz mind. 34 Db. – Schall Ex und Sicherheitsprofilzylinderschloß.

Fußbodenarbeiten
Sämtliche Wohn- u. Schlafräume, so wie Etagenflure mit Teppichbodenbelag hoher Beanspruchungsgruppe, Sockelleisten dazu passend.

Rolladen
Rolläden an allen Wohnraumfenstern u. Balkontüren in Rollädenkästen, mit Kunststoffprofilen und eingestanzten Belichtungs- u. Belüftungsschlitzen.

Minibar
Kühlschrank mit Eisfach, Spüle und Unterschränke ( je nach vorhandenen Platz, max. 1,70 m lang). Laut Auflage der Gemeinde Bad Füssing, dürfen in den Suiten keine Küchen (Kochplatte) eingebaut werden.

Außenanlagen
Bepflanzung und Gestaltung nach Auflagen des Grünordnungsplanes, mit heimischen Gehölzen u. Sträuchern. Zufahrten u. Wege mit Betonplattenbelag- Granitpflaster wie im Außenanlagenplan vorgesehen. Parkplätze- Betonpflastersteine mit Rasenfugen.

Allgemeines
Änderungen von Baubeschreibung u. Einrichtung, so weit sie keine Qualitätsminderung mit sich bringen, so wie Änderungen bedingt durch Auflagen der Genehmigungsbehörden, des Statikers oder Architekten bleiben vorbehalten.